Eidgenössisches Musikfest in St. Gallen, am 26. Juni 2011

Am Sonntagmorgen war Tagwache um 07.30 Uhr. Um ca. 08.00 Uhr versammelte sich der Musikverein am Frühstückstisch im Hotel Deutschmann in Bregenz, um sich in Ruhe vor dem grossen Anlass zu stärken. Erstaunlicherweise konnten wir pünktlich an das Eidgenössische Musikfest in St. Gallen losfahren. Nach ca. 30 Minuten Fahrt trafen wir am vereinbarten Ort in St. Gallen ein, an dem wir bereits vom „kleinen“ Empfangskomitee willkommen geheissen wurden. Der uns zugeteilte Scout stellte sich uns mit viel Humor zur Verfügung und begleitete uns von diesem Zeitpunkt an. Der Bus wurde parkiert und so konnten wir direkt ins Instrumentendepot, eine der Olma Hallen, um unser Material zu deponieren. Viel Zeit hatten wir nicht, denn schon bald hiess es: Bereitmachen für die Marschmusik. Nach kurzem Fussweg erreichten wir die Marschmusikstrecke und zu unserem Erstaunen stellten wir fest, dass diese vollumfänglich im Schatten lag. Super. Dazu noch kleine Getränkestände, sehr super.

Schon bald ging es los mit dem Marsch Les Musiciens ont soif, den wir gut gemeistert hatten. Die erste Prüfung lag nun hinter uns und wir durften uns aufs Mittagessen freuen. Eine Top-Organisation haben sie hingelegt, alle Achtung! Militärisch straff und im superschnellen Tempo wurde uns das Essen serviert. Nach dem Essen hatten wir nur ca. eine Stunde Zeit, denn schon bald mussten wir ins Probelokal, um uns für das Aufgaben- und das Selbstwahlstück vorzubereiten. Nach dem Einspielen war ein kurzer Spaziergang nötig, um ins Vorspiellokal zu gelangen. Nun war Konzentration gefragt, denn neben den Zuhörern waren auch die Preisrichter bereits anwesend, um uns eine Bewertung für unsere erprobten Stücke abzugeben. Zuerst spielten wir das Aufgabenstück Quingenti und anschliessend das Selbstwahlstück Adventure.

Gespannt warteten wir nun auf die Bewertung der Experten, die kurz darauf bekannt gegeben wurde. Unsere Erwartungen wurden klar übertroffen, konnten wir doch eine recht hohe Punktezahl erreichen, die uns für die Gesamtbewertung ein gutes Fundament bot. Nun hatten wir endlich reichlich Zeit bis zur Rangverkündigung am Abend. Die meisten von uns hielten sich bei den Versorgungsständen auf und meist ging es nicht um Hunger. …Naja, schliesslich war es ja auch verdient. Etwa um 17.00 Uhr war dann die Rangverkündigung, auf die wir alle sehr angespannt gewartet haben. Ein tolles Schlussfestival mit viel Aufwand wurde zur Rangverkündigung vom Veranstalter inszeniert und wir erreichten in unserer Kategorie den 15. Rang von 34 teilnehmenden Vereinen. Ein sehr gutes Resultat, mit dem wir alle sehr zufrieden sein können. Kurz nach der Rangverkündigung eilten wir zum Bus, um pünktlich zum Empfang nach Gelterkinden zu gelangen. Um 19.00 Uhr kamen wir in der Allmend an und wurden von zahlreichen Vereinen empfangen. Mit anschliessender Marschmusik schritten wir zum Apéro beim Rünenbergerbrückli. Nach einer kurzen Rede der Gemeindepräsidentin Christine Mangold und unserem Preesi Jürg Leuenberger war ein ereignisreiches Wochenende zu Ende und wir konnten, zufrieden, nach Hause gehen.

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