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MC - Am Samstag, 24. August 24 trafen sich frühmorgens 28 Vereinsmitglieder vom Musikverein Gelterkinden und machten es sich im Car Richtung Ostschweiz gemütlich. Bereits unterwegs erfuhren wir vom Baselbieter Chauffeur mit Wahlheimat Appenzell Ausserrhoden interessante Anekdoten zu seinem Nachbarkanton Appenzell Innerrhoden, unserem Reiseziel. |
Auf der Hinfahrt im Car gab es ein «Zmorgeplättli» (Herzlichen Dank an die Spender!) und so kamen wir glücklicherweise mit nicht ganz leerem Magen bei unserem ersten Reiseziel an. Es stand eine Besichtigung der Produktionsstätte des «Appenzeller Alpenbitters» im Ort Appenzell auf dem Programm. Während der Führung erfuhren wir allerlei Interessantes über die Kräuter und die Firma. Leider konnten wir der Mitarbeiterin (Sie weiss es selber nicht) das Geheimnis des Rezepts nicht entlocken. Der Besuch fand einen gelungenen Abschluss in der Degustation der aromatischen Tropfen.
Im Anschluss an ein reichhaltiges Mittagessen erfuhren wir auf einem Dorfrundgang viel Spannendes über die Geschichte, Brauchtum und Eigenheiten vom Appenzellerland und bestaunten die bunt bemalten Fassaden und Fensterläden der Häuser.
Weiter ging es im Car bis nach Wasserauen. Nun stand ein Tenuewechsel auf dem Programm und wir nahmen die letzte Tagesetappe hoch zum Seealpsee unter die Füsse. Wir schwitzten an der Sonne und staunten, wie steil ein Wanderweg sein kann und wie viele Leute uns in mehr oder weniger geeignetem Wanderschuhwerk entgegenkamen. Die Mühe des Aufstiegs wurde durch die grandiose Aussicht auf den Seealpsee und die dahinterliegende Säntis-Bergkette belohnt. Nach einer verdienten Erfrischung und Zimmerbezug im Berggasthaus «Seealpsee» nutzten viele die Gelegenheit, die schöne Abendstimmung bei einem Bad im eiskalten Seealpsee zu geniessen oder die nähere Umgebung zu erkundigen.
Der Tag fand seinen gemütlichen Ausklang an einer langen Tafel auf der Restaurantterrasse mit feinem Essen, guten Gesprächen und Würfelspielen.
Der angekündigte Wetterumschwung machte sich bereits in der Nacht mit dem Rauschen der Bäume und dem Trommeln der Regentropfen auf den Dachfenstern bemerkbar. Trotz dem schlechten Wetter liessen es sich einige nicht nehmen, den Tag mit einem erfrischenden «Schwumm» im Bergsee zu starten.
Nach dem gemütlichen Morgenessen wurde entschieden, dass man trotz dem garstigen Wetter die geplante Wanderung hoch zum Berggasthaus «Aescher» machen möchte. So startete die Mehrheit zur Wanderung und überwand während einer einstündigen Wanderung bei Dauerregen die steilen 300 Höhenmeter. Oben angekommen war schwer zu unterscheiden, ob die nassen Kleider vom Regen oder vom Schwitzen kommen. Leider war der Nebel sehr dicht und wir konnten uns nur vorstellen, wie die Landschaft an einem nebelfreien Tag aussehen würde.
Ein letzter Aufstieg führte uns zur Ebenalp und nach einer Stärkung im Restaurant und der Talfahrt mit der Seilbahn «Ebenalp» erwartete uns wieder unser Car. Dieser brachte uns durch die sanften Hügel des Appenzellerlandes zu unserem letzten Reiseziel, dem Rock & Pop Museum in Niederbüren (SG).
In einer einmaligen Atmosphäre, umgeben von goldenen Schallplatten, Autogrammen und Andenken an Rock- und Popgrössen mehr oder weniger vergangener Zeiten, starteten wir den Besuch mit einem Apéro. Während der anschliessenden Führung erhielten wir Einblick in die lange und vielseitige Geschichte der Rock- und Popmusik und die Erzählungen und Musikvideoausschnitte entlockten den Teilnehmenden viele gute Erinnerungen, Nostalgiegefühle und so manches «Ah» und «Oh».
Müde und erfüllt von vielen neuen Eindrücken kehrten wir ins Oberbaselbiet zurück. Herzlichen Dank an die Organisatoren der Musikreise für dieses schöne Wochenende.